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Aufnahme aus den 60er Jahren.
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Die Telegrafenstation Nr. 19 gehörte von 1833 bis 1849 zur königlich-preußischen optischen Telegrafenline welche von Berlin nach Köln über Koblenz führte. In mühevoller Arbeit recherchierte die Interessengemeinschaft „Optische Telegrafie“ nach Namen der Mitglieder des Telegrafenkorps die auf den insgesamt 62 Stationen im Dienst standen. Diese Namenliste wurde unter anderem in der Zeitschrift für Heereskunde der Ausgabe Nr. 441 Juli/September 2011 veröffentlicht.
Die Telegrafenstation Nr. 19 nahm im Jahre 1833 den Betrieb auf. Dort waren folgende Telegrafisten laut Familienbuch Pabstorf und dem Handbuch der Provinz Sachsen zu nachweisbaren Zeiten beschäftigt: Telegrafist Heinrich, Wilhelm Krauser 1835, Telegrafenbote Heinrich Römmer 1835, Obertelegrafist Johann Friedrich Wienecke 1839 und 1843, Untertelegrafist Kirchbach 1839, Untertelegrafist Carl Friedrich Lemme, Untertelegrafist Heinrich Raimer und der Untertelegrafist Schach im Jahr 1843.
Nach dem Einstellen der optischen Telegrafenlinie im Jahre 1849 wurde das Wohnhaus im Sommer 1850 von der Gemeinde Groß-Dedeleben für 294 Taler auf Abbruch gekauft und an der Ernst-Thälmann-Straße Nr. 67 wieder aufgebaut und wurde dort als Chausseewärterhaus genutzt. Dieses geht aus den Aufzeichnungen des Pfarrers Johann Christian Niemeyer und des Lehrers Gustav Fiebig aus der Dedelebener Chronik hervor. Danach diente es als Wohnhaus und wurde schließlich 1988 abgerissen. Von dem ehemaligen Stationsgebäude der Nr.19 sind zwei Fotos vorhanden die den Baustil und die Größe belegen. Dieser Stationsbautyp war einheitlich und wurde ebenfalls bei den Stationen Nr. 21 bis Nr. 26 verwendet.
Wilfried Hahn (Obertelegrafist 23 aus Liebenburg) & Uwe Krebs (Dedelebener Ortschronist)
Hauptstraße mit Blickrichtung Jerxheim (Niedersachsen) 1984.
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Bilder: Ulrich Knackstedt